Die Magnettechnik Kleine bietet vorwiegend Messsysteme zur Untersuchung weichmagnetischer Werkstoffe an. Ihre gemeinsamen Merkmale werden im Abschnitt Magnetmesstechnik beschrieben.
Weichmagnetische Werkstoffe werden i. allg. als Bänder, Pulver oder Pulverkerne sowie als Halbzeuge in massiver Form (Rundstäbe, Profile) ausgeliefert.
Während aus den Bändern in der Regel
werden, werden die Pulver i. allg. mit unterschiedlichen Bindemitteln
Die Form der magnetisch zu untersuchenden Proben ist entsprechend unterschiedlich.
Untersucht werden beim bandförmigen Material i. allg.
Bei den Pulvern und massiven Werkstoffen werden i. allg.
untersucht, wobei die Feldrichtung in die Längenrichtung fällt.
Bei der Messung magnetostriktiver Eigenschaftswerte wird der Zusammenhang zwischen der Magnetisierung und den magnetisch verursachten Formänderungen einer Probe bestimmt. Die Größe dieser magnetostriktiven Längenänderungen λ = Δl/l liegt bei λ ≈ 10-6 - 10-5 .
Der Wert λ(B) hängt von der Größe und der Zeitfunktion B(t) der Flussdichte B im Werkstoff, von der Zusammensetzung und von Gefügeparametern des Werkstoffs ab.
Die magnetostriktiven Längenänderungen λ können positiv oder negativ sein.
Ein positiver Wert λ = Δl/l > 0 bedeutet eine Längenzunahme in Magnetisierungsrichtung, eine Aufweitung des Kristallgitters.
Als Messsensoren werden Dehnungsmessstreifen DMS eingesetzt. DMS sind Widerstände aus gitterförmig angeordneten metallischen Leiterfolien, für die das Verhältnis zwischen relativer Widerstands - und relativer Längenänderung etwa linear ist.